Sonntag, 5. August 2012

24. Der Clan !

Kaleidoskop - Tollwood
München, Juni 2012


Der  Clan !

Wer seine Männlichkeit killen läßt,
hat seine Selbstbestimmung überschätzt.
Läßt Mütter schalten und walten
und kann kaum selbst die Hosen halten ?
Töchter werden wie die machthungrige Mam,
in nüchternen Phasen vergrößert`s seine Scham.
Die Frauen halten ihm wichtig den Rücken frei,
wenn nötig mit Mobbing und Geschrei.
Stehen neben ihm in seiner Sonne,
sein Glück ist ihre Wonne.
Der Preis ist einerlei,
haupsache sie sind immer dabei.


Bettina Radermacher / Juni 2012

23. Prost !

Prost !
Olympia-See
München, Juni 2012

Trink` einen Schnaps,
gib Deiner Schreibe einen Klaps !
Heb` einen Korn
der treibt Dich nach vorn !
Verfass` einige blumige Noten
und Du badest in verdienten Quoten !
Gönn` Dir einen Sekt,
der auch Deinen Fans gut schmeckt.
Geniesse den Applaus,
bevor die Luft ist raus !
Schluck Dein verdientes Bier
und streck von Dir alle Vier.
Leg` den Lebensdurst an die Kette
und geh` verträumt zu Bette.
Morgen beim Tee,
weißt Du es wie ehundje:
Wer auf dicke Hose macht,
für den ist bald Schluß im Schacht !

Erneut von Satan verführt, vom Teufel geneckt,
wirst  wieder leibhaftig und arg erschreckt.
Kommt  der Sensenmann ins Spiel,
dann fehlt am gesunden Verstand eher viel.
Du greifst wie Buschs` fromme Helene zur Flasche
und lügst Dich weiter selbst in die Tasche.
Hälst Alkigeister für den Erlöser
und brauchst weit mehr als einen flüssigen Tröster.
Kann Dich keiner foppen, dann bist Du ganz trocken.
Sagst nun: Nein zu Bier und Korn
und liegst mit Deiner nüchternen Leistung ganz vorn.


Bettina Radermacher / Juni 2012


22. Christusenergie !

Christusenergie !


Kaiserplatz
München, 2012
Wir erweichen jedes Herz  aus Stein.
Lassen die weiße Energie wirken in unserem Sein !
Die Energie der selbstlosen Liebe ist alt-rosé
und legt sich wie ein dichter Nebel über jeden Tränensee.
Lässt Liebestropfen regnen in alle Narben und Wunden,
sämtliche Sorgen und Ängste sind verschwunden.
Freude, Hoffnung und Zuversicht erfüllen unser Sein,
Wir möchten dem Christus unser Herz dankbar weih`n.

Wir sehen ihn in männlicher Kleidung und Form,
das ist ganz menschlich und eine erleichternde Norm.
Doch Christusenergie ist unfassbar und unerklärlich.
Ihre beschreibenden Worte sind eher selten spärlich.
Denn sie wirkt jenseits von Raum und Zeit,
kommt für uns überraschend ins Herz geschneit.
Öffnet uns die Tür in eine neue geistige Dimension,
verbindet unser göttliches Wissen mit zeitloser Tradition.


Bettina Radermacher / Juni 2012


21. Gott !

Gott !
Bürgersaal-Kirche
München, Juli 2012

Es gibt nun mal diesen Namen für Gott,
was er nicht verdient, ist unreflektierter Spott.
Es ist auch leichter, ihn wie einen Menschen zu sehen,
statt erkennend betrachtend in die Natur zu gehen.
Das Göttliche ist überall,
Du kannst es spüren von Fall zu Fall.


Du glaubst nicht an Gott, an die Existenz nach dem Tod
und hälst die Pascalsche Wette für überholt ?
Dann kannst Du "nur" den restlichen Weg aufrecht gehen,

die "verlorene" Zeit suchen, finden und rational verstehen.
Du willst alles in diesem Leben erreichen,
gehst Du dabei über Leichen, wem könntest Du es beichten ?
Du hast die Wahl, Dich als Zentrum der Welt zu sehen
oder als ein Teilchen im universellen geistigen Geschehen.

Bettina Radermacher / 2012

20. Zeitgewinn !


Kaiserplatz
München, Juni 2012
Zeitgewinn !

Der Fortschritt hat Vorzüge,
sie zu ignorieren wäre Lüge.
Heizung und elektrisches Licht,
nehmen der eigenen Tat das Gewicht !
Wir müssen nicht fällen das Holz,
doch achten auf nichtstuenden Stolz !
Der Strahler steht wärmend bereit,
wir gewinnen gefühlte ewige Zeit !
Wir schenken ihr unsere ganze Gunst,
nutzen sie mit ausgefeilter Lebenskunst.


Bettina Radermacher / Juli 2012

19. Das Wort zum Sonntag !

Kaiserplatz
München, Juli 2012
Das Wort zum Sonntag !

Sie mutiert zu seiner emsigen Maus ,
er schläft oft heimlich außer Haus.
Im Ehebett menschelt es gewohnheitsmäßig,
die Triebe sind eben allzu oft sehr gefräßig !


Der Tick vom Mann,
er glaubt, daß er immer kann.
Bei jedem kleinsten Reiz,
denkt er ausschließlich an Eins.

Meint, Frau sei genauso wie er
und laufe ihm permanent hinterher.
Das tut sie mitnichten,
sie weiß ihre Impulse zu gewichten!

Er ist auch nicht faul
und aus Saul wir ein Paul !
Er setzt privat neue Prioritäten
und kann mit ihr astreine Projekte jäten.

Gibt es auch Reibereien dann und wann,
Beide reifen zu einem super Lebensgespann,
lassen Lapalien und den Alltag links liegen,
Ihr herzliches Verständnis wird immer siegen.

YOGi-KÜSSE / Bettina Radermacher / Juli 2012

18. Katharsis !

Rathaus
München, 17. Juli 2012
Katharsis !

Das Übel der Welt hast Du angezogen,
bist davon vollgesogen und ganz verbogen !
Die Last drückt Dich innerlich nieder,
ihre negative Schwingung verführt Dich wieder!


Die Furcht wird gleichfalls unerträglich groß !
Räum `auf, laß` den Balast los !
Mach` Platz für das Schöne und Leichte.
Halt` inne und schreib`  Deine Lebensbeichte !


Bettina Radermacher / Juli 2012